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Patenschaften
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Kurzbeschreibung
Inzwischen gibt es ca. 400 Patenschaften (April 2016) jeden Alters. Darunter befinden sich bereits mehr als 10 % Studenten.

Projektstatus
Das Projekt wird permanent ausgeführt und verbessert

Organisatoren
 
 
Brigitte Falkenstein, Mannheim,
Günter Hoffmann und Karen Enriquez, Saarbrücken


Patenkinder sind uns Herzenssache

Die Idee der Patenschaften zu Kindern und Jugendlichen in Mandalay und Mingun war von Gründung des Vereins an eine wichtige Basis. Damit werden  ganz persönliche Bindungen  zu den jungen Menschen in Myanmar geknüpft. Das Patenkind wird damit so etwas wie ein „Familienmitglied“ zwischen hier und dort. Die Pateneltern fühlen sich verantwortlich wie für die eigenen Kinder, zwischen den Familien entstehen enge Freundschaften. Pateneltern reisen immer wieder nach Myanmar, um ihre Kinder zu sehen.
Inzwischen gibt es ca 400 Patenschaften (April 2016) jeden Alters. Darunter befinden sich bereits mehr als 10 % Studenten.
Großen Wert legen wir darauf, dass sich zwischen den Pateneltern und den Patenkindern ein Briefwechsel in englischer Sprache mit Fotos entwickelt. Ältere können sich per E – Mail direkt mit ihren Pateneltern austauschen.
Die Pateneltern übernehmen eine Verantwortung für die Ausbildung ihres Patenkindes. Wir geben keine Zeitspanne vor, wie lange die Pateneltern ihre Kinder unterstützen. Sie sollten das Ende ihrer Förderung allerdings uns einige Monate vorher ankündigen, damit wir den Kindern neue Pateneltern suchen.
Die monatliche Patenspende der Schulkinder erhalten nicht die burmesischen Familien, sondern diese wird direkt in die Ausbildung der Kinder und deren Unterricht investiert. So gibt es keine Konkurrenz zwischen Patenkindern und Nichtpatenkindern. Wenn allerdings Patenkinder an der Universität studieren oder von Mingun an die Phaung Daw Oo-Schule in Mandalay (PDO) wechseln, benötigen sie eine Studienbeihilfe von ca. 36 € im Monat, die sie dann direkt erhalten. Viele unserer Mitglieder geben sogar Direkthilfen für eine ganze Familie.  
Wie sinnvoll eine individuelle Unterstützung ist, bewiesen schon die ersten zwei Patenkinder. Diese mussten nach dem vierten Schuljahr die Schule abbrechen, um durch den Verkauf von Ansichtskarten an Touristen zum Familienunterhalt beizutragen. Abt U Nayaka gab ihnen die Möglichkeit, in der PDO zu lernen, Moe Moe, eines der damaligen Mädchen, hat dann mehrere Kurse an der Hotelfachschule in Yangon absolviert und ist jetzt Leiterin der Schulküche der PDO, in der sie 600 Essen pro Tag für die armen Kinder kocht.
Solche Lebenswege sind für den Förderverein Myanmar deutlicher Beweis für die Verpflichtung der „Hilfe zur Selbsthilfe“.
   
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Aus einem Bericht einer der Volontärinnen:

„Zum Abschluss meines Hilfseinsatzes haben wir eine große Versammlung aller Patenkinder des Fördervereins in Mingun, dem nahe gelegenen Dorf am Fluss, veranstaltet. Wir haben mit den Kindern dort gespielt, ein reichliches Mittagessen für sie gekocht und mit ihnen Briefe an ihre Pateneltern geschrieben und Bilder zur Erinnerung gemalt.
Ohne Aufforderung gesellten sich unzählige freiwillige Helfer hinzu. Die Kinder sind so stolz darauf, Pateneltern zu haben.“



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